Blunk im Forst: geprüfter Wegebau in kupiertem Gelände

Blunk im Forst: geprüfter Wegebau in kupiertem Gelände



Wege nachprofilieren und neu anlegen im Forst – auch das sind typische Arbeiten eines Agrar- und Umweltdienstleisters. Für einen Wegebauauftrag in Holstein transportierte und verbaute Blunk jetzt rund 1.000 Tonnen Wegematerial.

Forstarbeiten: Vorhandene Waldwege profilieren, neue anlegen

Während im Sommer bei uns die Erntearbeiten alles beherrschendes Thema zu sein scheinen, wird jetzt im Herbst und frühen Winter wieder sichtbarer, was die Kollegen in den anderen Abteilungen eigentlich alles leisten.

Das Forst-Team zum Beispiel ist zur Zeit hochaktiv in der Pflege der Wälder und Kulturlandschaften unterwegs. Wege im Wald neu anzulegen und vorhandene Wege zu sanieren sind nur einige der typischen Fachleistungen.

Waldwege (wie) neu im süd-östlichen Schleswig-Holstein

Für einen unserer privaten Auftraggeber zum Beispiel

  • profilierten die Kollegen jetzt drei Wege zu 456, 231 und 360 Metern nach, also insgesamt 1.047 Meter.
  • Dazu schuffen sie einen weiteren Weg mit einer Länge von 32 Metern neu und
  • banden diesen an das vorhandene Wegenetz an.
  • Außerdem gestaltete das Forst-Team mit dem Bagger neue Spitzrinnen über eine Länge von 2.198 Metern.

1.000 Tonnen Material transportiert und verbaut

Dafür bewegten die Forstkollegen rund 1.000 t Wegebaumaterial unterschiedlicher Qualitäten. Denn genau angepasst auf die örtlichen Erfordernisse verwenden wir Material in jeweils unterschiedlichen Körnungen. Dieses musste genau an die richtigen Stellen gebracht und vor Ort abgeladen und aufgebracht werden.

Da das Gelände zum Teil stark kupiert war, erwies sich der Transport als kleine Herausforderung. Steile oder tiefe Einschnitte im Gelände und unebene Untergründe erforderten, dass wir das Material mit einem Schlepper-Mulden-Gespann in der Baustelle transportieren und platzieren mussten.

Mulde, Bagger, Walze und Grader aus dem Blunk-Maschinenpark

Die von uns eingesetzten Maschinen für den Transport und den Wegebau in diesem Auftrag waren diese:

  • Bagger Cat 319 DLN
  • Mammut Mulde hinter Fendt Vario
  • Hamm-Walzenzug 7,5t
  • Grader

Blunk-Wege bestehen statischen Plattendruckversuch

Schließlich waren alle Arbeiten abgeschlossen. Unser Auftraggeber zeigte sich bei der Abnahme sehr zufrieden: „Die Wege sind optimal angelegt und optisch gut gelungen!“

Qualitätsprüfung durch externes Ingenieurbüro

Der Qualitätstest durch ein externes Ingenieurbüro bestätigt uns zudem die fachgerechte Sanierung und Anlage der Wege. Die vom dem Büro durchgeführten Plattendruckversuche für die Abnahme zeigten „sehr gute Ergebnisse“!


Der statische Plattendruckversuch oder statische Lastplattenversuch, auch Lastplattendruckversuch, ist ein Versuch zur Bestimmung der Druckfestigkeit und Tragfähigkeit von Böden und Materialien. Er dient als Nachweis zur Eignung von Böden und Untergründen (Schüttlagen) als Baugrund nach DIN 1054, sowie im gesamten Erd-, Grund- und Straßenbau.\“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Plattendruckversuch, Abruf 13.12.2018)

Folder Wegebau



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Weitere Beiträge zum Wegebau


Jogi Blunk zum Fach-Austausch in Frankreich

Auf Einladung der Brüder Horsch, Hersteller von Sätechnik und Bodenbearbeitungsgeräten, stellte Blunk auf einem Lohnunternehmertag in Frankreich vor, was ein deutsches Lohnunternehmen im Norden zur Zeit bewegt.

Einladung zu französischem Lohnunternehmertag

Ob Blunk Interesse hätte, auf einem Lohnunternehmertag in Frankreich über die Herausforderungen, die Technik und die Praxis eines Lohnunternehmens in Deutschland zu berichten, fragten die Brüder Horsch vor kurzem an. Der Hersteller von Sätechnik und Bodenbearbeitungsgeräten unterhält im französischen Lorient einen Standort.

Diese Chance zum Austausch konnten wir aus dem Norden uns nicht entgehen lassen. Vor Ort angekommen, erwartete „die Redner aus Deutschland“ – unseren Gründer Jogi Blunk und unseren Kollegen und Agrar-Fachberater Philipp Staritz  – ein langer, spannender Tag.

Vor Ort im Lohnunternehmen: Vorteile der Digitalisierung

Der Fachaustausch begann mit einem gemeinsamen Besuch eines großen französischen Lohnunternehmens. Hier ergaben sich erste, gute Gelegenheiten zum Dialog. Dabei ging es vor allem um die Digitalisierung in der Landwirtschaft.

Der französische Berufskollege mit einem Team von 50 Mitarbeitern erwies sich in diesem Bereich als sehr gut und innovativ aufgestellt. Auch er gibt die Vorteile der Digitalisierung wie sie z.B. durch das precession farming gewonnen werden können, an seine Kunden weiter.

Jogi Blunk spricht über Leidenschaft, Qualität und harte Fakten

Mittlerweile war der Aufbau für die sich anschließenden Fachvorträge des Lohnunternehmertages in der großen Halle abgeschlossen und die Zuhörer hatten sich versammelt.

Diese waren zum einen HORSCH Händler aus der Bretagne, zum anderen deren Kunden, aber größtenteils französische Lohnunternehmer. Daher – und Dank guter Dolmetscher – sprang der Funke bei unserem Vortrag schnell über.

Die Kollegen im Fachpublikum konnten gut nachempfinden, wovon unser Firmengründer „Jogi“ Blunk sprach, als er seine Leidenschaft für die Landwirtschaft und das Engagement der Blunk-Teams für Qualität, Leistung und moderne Technik vorstellte.

Aber auch für die harten Fakten und Zahlen, die unser Kollege P. Staritz anschließend präsentierte, hatten die französischen Berufskollegen ein interessiertes Ohr.

Biogasanlagen in Frankreich im Kommen

Besonders spannend waren die Details zu unseren Dienstleistungen für Biogasanlagen. Biogasanlagen sind in Frankreich im Kommen.
Wie gehen wir als deutsches Lohnunternehmen mit mehr Gülle- und Gärsubstrat-Transporten um? Welche Technik setzen wir für die Ausbringung ein? Welche Erfahrungen hat Blunk in der Maisernte? Es gab viele Fragen und Antworten – und eine spannende Diskussion.

Fortsetzung des internationalen Austausches

Die Gespräche wurden anschließend bei einem vorzüglichen Abendessen nach Art der französischen Küche fortgesetzt, bis auch dieser „intensive Austauschtag“ schließlich zu Ende ging.

Ein Gegenbesuch bei Blunk ist bereits vereinbart. Horsch plant jetzt eine Reise mit französischen Landwirten nach Norddeutschland, um den Austausch weiter auszubauen.

 

Fach-Austausch: Studenten aus Köln bei Blunk

Blunk Studenten TH Köln Rundgang

Der Austausch von Wissen und Erfahrung für zukünftige Entwicklungen ist ein wichtiges Anliegen des Agrar- und Umweltdienstleisters Blunk, z. B. auch durch Vorträge oder Betriebsbesichtigungen.

Zu Besuch bei Blunk in Rendswühren

Wir bekommen an unseren Betriebsstandorten in Mecklenburg-Vorpommern und in Schleswig-Holstein immer wieder – und gern – Besuch von interessierten Gruppen.

Ob Grundschüler, junge Leute auf der Suche nach dem passenden Lehrbetrieb oder Studenten aus Agrarwissenschaft, Umwelttechnik oder Maschinenbau: Das Interesse an den Besonderheiten in einem modernen Lohnunternehmen sowie auch an unseren Praxis-Erfahrungen ist groß.

Studierende der TH Köln auf Exkursion im Lohnunternehmen

Dieser Tage besuchten uns in Rendswühren 30 Studierende mit ihrem Professor Dr. Ing. Heiner Wesche von der Technischen Hochschule Köln. Die Maschinenbau-Studenten brachten einen ansehnlichen Katalog an Fragen zu allen Aspekten eines innovativen Agrardienstleisters mit.

Maschinenbau-Studierende lernen Lohnunternehmen kennen

Aber zuerst begrüßten unser Chef Jogi Blunk, Elvira Blunk und der Kollege und Agrar-Fachberater Jonas Ostermann die Gäste ausführlich.

Dabei bekamen die Besucher eine Vorstellung des Unternehmens und seiner vielfältigen Arbeitsbereiche. Auch Antworten auf destaillierte Fragen wie zur Anschaffung und Finanzierung von Maschinen beantworteten wir gern. Außerdem erläuterte Jogi Blunk den Betriebsaufbau und erzählte persönlich von der der Entwicklung von Blunk. Schließlich verriet er unseren Besuchern sogar seine Maschinen-Favoriten.

Blunk Studenten TH Köln Rundgang

Anschließend Rundgang durch Betrieb und Fuhrpark

Anschließend aber stand ein handfester Rundgang über das Gelände und durch unseren Maschinenpark auf dem Programm.

Hier konnten wir schnell feststellen, dass die zukünftigen Entwickler von neuen Maschinen durchaus auch praktische Erfahrung aus der Landwirtschaft mitbrachten.

Studenten stellten gezielte Fragen zur Technik

Die angehenden Maschinenbauer stellten nämlich gezielt Fragen zu einzelnen Maschinen, wie etwa

  • zu deren Service und Wartung, bzw. der Häufigkeit von Reparaturen,
  • zu den praktischen Anforderungen, die ein Lohnunternehmen wie Blunk an deren Bedienbarkeit und Leistung stellt oder auch,
  • wie es um die Gesundheitsvorsorge und den Komfort für die Maschinenführer bestellt ist (z.B. ob Rückenprobleme durch hochwertige Sitze spürbar abnehmen).

E. Blunk und J. Ostermann beantworteten nacheinander alle Fragen geduldig und ausführlich. Welche Ideen zur Verbesserung der Landmaschinen und Fahrzeuge bei unseren studentischen Besuchern wohl daraus entstanden sind? Wir werden es wohl nicht erfahren, denn nicht viel später verabschiedeten sich die Gäste bereits mit einem herzlichen „Dankeschön“.

 

Mit Klärschlamm PLUS-Prämie düngen – direkt in den Bestand

Mit Klärschlamm PLUS-Prämie düngen – direkt in den Bestand

Blunk beim Streuen von aufgekalktem Klärschlamm

Das Düngen mit Klärschlamm wird für die Kunden des Agrar- und Umweltdienstleisters Blunk jetzt noch sicherer und attraktiver: die PLUS-Prämie sorgt für handfeste wirtschaftliche Vorteile.

Unterfußdünger sparen, Erträge erhöhen

Durch die Verwendung von Klärschlamm als Wirtschaftsdünger sparen Sie nicht nur mineralischen Unterfußdünger (UFD; Phosphatdünger) ein.

Auch der positive Einfluss von Klärschlamm auf die Bioaktivität des ,sowohl den Nährstoffgehalt des Bodens als auch seine Struktur betreffend, macht sich bezahlt. Denn: Klärschlamm fördert den Humusaufbau auf natürliche Wiese und sorgt so für einen strukturstabilisierenden Effekt.

Höhere Widerstandskraft bei Extremwetter

Der Humus auf Ihren Flächen kann das fünffache seines Eigengewichtes an Wasser pflanzenverfügbar speichern. Auf diese Weise erhöht Klärschlamm die nutzbare Feldkapazität und das Wasserhaltevermögen des Bodens. Sie erhöhen die Resilienz ihrer Bestände gegenüber extremen Wetterlagen deutlich.

Umweltfreundlich Ressourcen schonen

Allein in Schleswig-Holstein werden heute schon jährlich 10.000 Hektar mit Klärschlamm aus der Region gedüngt. Hunderte von Landwirten tragen inzwischen mit der Nutzung von über 60% des anfallenden Klärschlamms zur Schließung der natürlichen regionalen Nährstoffkreisläufe bei.

Auch Sie können mithelfen, natürliche und endliche verfügbare Düngemittel durch nachhaltiges Stickstoff- und Phosphormanagement einzusparen. Das schont die natürlichen Ressourcen in unserem Land und erhöht zugleich die Bodenfruchtbarkeit Ihrer Flächen.


Laborgeprüft sicher

Selbstverständlich wird jeder Klärschlamm zum Düngen bei uns von unabhängigen Laboren sorgsam auf eventuelle Schadstoffe geprüft. Wir achten sorgfältig darauf, dass wir für unsere Kunden zum Düngen nur Klärschlämme beschaffen und ausbringen, die weit unter den zulässigen Grenzwerten liegen.

Frühjahrsdüngung für das Pflanzenwachstum

Mit einer Frühjahrsdüngung stellen Sie Mais, Getreide und Raps gleich am Start genau die Nährstoffe zur Verfügung, die diese für ihr Wachstum brauchen.

Durch die Ausbringung nährstoffreichen Klärschlamm-Düngers direkt in den Bestand kann dessen hoher Gehalt an Stickstoff (N), Phosphat (P2O5) und Kalk (CaO) optimal und nachhaltig genutzt werden.

…wirtschaftlich besonders interessant

Mit der Plus Prämie für Klärschlamm-Abnahme kombiniert wird die für Ihren Boden im Frühjahr benötigte Menge an Dünger auch wirtschaftlich besonders interessant.

Laden Sie sich gern hier unsere Kurzinfo zur Frühjahrsdüngung mit Klärschlamm inklusive PLUS-Prämie herunter!

„Düngen mit Klärschlamm“ – alles Wisssenswerte

Die wichtigsten Aspekte zum Düngen mit Klärschlamm entnehmen Sie gern unserem aktuellen neuen Faltblatt.

Hier finden Sie auch Ihre Ansprechpartner für Ihre (An-)Fragen. Laden Sie sich den Klärschlamm-Folder einfach jetzt herunter.

Düngen mit Blunk im Komplett-Service

Der Vierfach-Komplett-Service von Blunk beinhaltet

  • Bodenproben und Düngeplan,
  • zuverlässige Düngeranlieferung,
  • fachgerechte Ausbringung bis 24m und
  • entlastende, vollständige Dokumentation.

Nutzen auch Sie unser umfassendes, jeweils auf Ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnittenes Dünge-Dienstleistungspaket mit der PLUS-Prämie!

Frühere Beiträge zum Düngen mit Klärschlamm

EU-Projekt „Baltic Slurry Acidification“ tagt in S-H

EU-Projekt „Baltic Slurry Acidification“ tagt in S-H

Blunk EU-Projekt Ersteinsatz neue Technik

Ende September 2018 konnte die neue Gülleansäuerungstechnik im Rahmen eines weiteren Treffens der an dem EU Projekt beteiligten Länder in  Schleswig-Holstein nun auch vor Ort vorgestellt werden.

Bereit zum Einsatz: verbesserte Ansäuerungstechnik

Seit Ende Juli des Jahres stand die neue, noch einmal verbesserte Ansäuerungstechnik auf unserem Betriebshof in Rendswühren bereit zum Einsatz. Gegenüber dem Prototypen wurden zuletzt noch einige Verbesserungen vorgenommen: So wurden z.B. die zunächst eingesetzten Säurebehälter durch sogenannte Variobehälter ausgetauscht. Die neuen Behälter versprechen eine größere Sicherheit für die Maschinenführer und die Umwelt und sind dabei zudem auch einfacherer zu handhaben. Jetzt wurde die ausgereiftere Technik am Güllewagen im Rahmen eines Meetings in Schleswig-Holstein vorgestellt.

Meeting des EU-Forschungs-Projektes „Baltic Slurry Acidification“

Im Rahmen eines dreitägigen Meetings, diesmal in Schleswig-Holstein, informierten sich die beteiligten Partner aus den Anrainerstaaten der Ostee ausführlich über die aktuellen Entwicklungen. An dem Meeting nahmen die am EU-Forschungs-Projekt „Baltic Slurry Acidification“ beteiligten baltischen Projektpartner und damit natürlich auch die Kollegen aus dem Blunk-Team teil.

Der erste und zweite Tag: Aktueller Stand des Projektes

Die ersten zwei Tage widmeten die Arbeitsgruppen dem intensiven Austausch untereinander. Hier stand vor allem im Vordergrund zu erfahren, wie weit die einzelnen Teilprojekte in den Ländern jeweils gekommen sind und ob es neue Herausforderungen gibt.

Am dritten Tag: Vorstellung der bisherigen Erkenntnisse

Am dritten Tag stellten die Projektpartner die bisherigen Erkenntnisse des EU-Projektes zur Ansäuerung Vertretern aus Wissenschaft und Politik sowie Anwendern vor. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass die Ansäuerung von Gülle grundsätzlich ökologisch und ökonomisch interessant ist. Dies hat das Projekt mit seinen vielfachen Versuchen und Untersuchungen sowohl in der Theorie als auch in der Praxis bereits gezeigt.

Strategien zur Nutzung des Ansäuerungsverfahrens

Nach den positiven Ergebnissen der Feldversuche und den vielversprechenden Berechnungen stellt sich nun die Frage, wie die Anwender für eine Umsetzung des neuen Verfahrens gewonnen werden könnten. Würden zum Beispiel Fördergelder der Länder eine flächendeckende Nutzung bewirken? Dieser Frage der Anreizmöglichkeiten für Anwender widmete sich u.a. ein wissenschaftlicher Vortrag, ebenfalls am dritten Tag des Meetings.

Letzter Meilenstein des Dreijahres-Projektes zur Ansäuerung

Das insgesamt auf drei Jahre geplante Projekt „Baltic Slurry Acidification“ befindet sich nun im Endspurt. Ein letztes, abschließendes Treffen wird im Frühjahr 2019 in Helsinki stattfinden. Dann werden die genauen Auswertungen der Untersuchungen sowie die Ergebnisse der Untersuchungen noch einmal im Ganzen vorgestellt. Wir werden Ihnen natürlich hier wieder davon berichten!

Ansprechpartner für die Gülle-Ansäuerung bei Blunk

Sie sind interessiert, das innovative Verfahren der Gülle-Ansäuerung auch kennenzulernen oder Details zu erfahren? Unser Kollege Jonas Ostermann freut sich auf Ihren Anruf unter Telefon (04323) 90 70 52.

Wir bedanken uns bei Dr. Frank Steinmann (LLUR) für die freundliche Zurverfügungstellung der Fotos!

Frühere Beiträge zu Ansäuerung und Baltic Slurry Acidification

Blunk-Team im Gespräch in Magdeburg und Dannenberg

Blunk Kreistier- und Gewerbeschau Dannenberg 2018

Der Agrar- und Umweltdienstleister Blunk stellte auf dem Landeserntedankfest in Magdeburg und der Kreistier- und Gewerbeschau in Dannenberg moderne Technik und einen echten Oldtimer vor!

Praktische Demonstration auf dem Landeserntedankfest Sachsen-Anhalt

Als Aussteller präsentierte das Blunk-Team pünktlich zur Rübenernte in Magdeburg unseren neuesten Rübenroder T4 sowie ein Güllegespann mit Güllewagen und 30 Meter Schleppschlauch. Wie schon im letzten Jahr war das Interesse an unserer modernen Technik groß: Vor dem in der Sonne knallrot leuchtenden Roder entspannen sich allerhand fachinteressante Gespräche – und auch die Frage, ob die Großmaschine für die Kartoffel- oder die Rübenernte eingesetzt würde, konnte natürlich beantwortet werden.

Blunk als „Sondereinsatzkommando Überlauftechnik“ im Einsatz

Aber es wurde nicht nur an den stehenden Maschinen gezeigt und gefachsimpelt. Die Vahldorfer Kollegen fuhren wie schon 2017 auch auf dem Landeserntedankfest 2018 wieder einen Sondereinsatz. Als „Sondereinsatzkommando Überlauftechnik“ konnten wir von unserem Ausstellungsplatz losfahrend zu den WC-Containern dann doch wieder eindrucksvoll demonstrierten, wozu unsere Absaugtechnik auch eingesetzt werden kann. So verhinderten die Vahldorfer Kollegen auch in diesem Jahr ein Überlaufen der Abwasserbehälter und demonstrierten ganz nebenbei das Absaugverfahren im Kleinen.

Mit Wegebau-Technik auf der Kreistier- und Gewerbeschau in Dannenberg

Auch auf der Kreistier- und Gewerbeschau in Dannenberg an der Elbe (Landkreis Lüchow-Dannenberg) erregte die Präsentation unserer Maschinen wie schon 2014 Aufmerksamkeit. Insbesondere die Seppi Fräse, so berichteten die Vahldorfer Kollegen, war Ausgangspunkt für verschiedenste Anfragen zum Wegebau, von landwirtschaftlichen Betrieben wie auch von Kommunen und der Forstwirtschaft. Aber auch der schlagkräftige Güllerührer und unsere umweltschonende Strip Till Anbau-Technik wurden ausführlich diskutiert und begutachtet.

Kreistier- und Gewerbeschau 2018

Auf Blunk-Ausstellung: rüstiger Oldtimer neben modernster Technik

Als besonderer Hingucker entpuppte sich neben unseren hochmodernen Maschinen jedoch überraschend ein echter Oldtimer:

Der stolze Eigentümer des betagten Fendt-Modells, befreundet mit einem Blunk-Kollegen, hatte sein Schmuckstück spontan auf unserem Stand neben unseren Maschinenriesen „geparkt“. Der Kontrast hätte größer kaum sein können – und führte prompt zu neuen angeregten Fachsimpeleien.

So kann es gehen, wenn sich ein Blunk-Fan, der auch Fendt-Fan und dann auch noch begeisterter Schlosser ist, zum Standbesuch entschließt. Die Vahldorfer Kollegen hat der „spontane Standzuwachs“ auf jeden Fall sehr gefreut.

 

 

 

 

Oberbürgermeister beim Dienstleister für Städte und Kommunen

Blunk Oberbürgermeister Neumünster

Dr. Olaf Tauras, Oberbürgermeister Neumünster mit Ingo Kühl, Fachdienstleiter Technisches Betriebszentrum (TBZ) besuchten jetzt Blunk, um den Betrieb ihres langjährigen Dienstleisters für Klärschlamm-Anlieferung und -Verwertung persönlich kennenzulernen.

Vorstellung der Blunk-Gruppe am Stammsitz in Rendswühren

Nach der Begrüßung der Gäste am Stammsitz der Blunk-Gruppe in Rendswühren folgte zunächst eine Betriebsbesichtigung. Unser Firmengründer, Joachim Blunk, führte den Oberbürgermeister Neumünsters und den Fachdienstleiter des TBZ durch alle Bereiche des Betriebes. Da durfte natürlich auch unser Maschinenpark nicht ausgelassen werden.

Interessant: Klärschlammentsorgung und Verwertung seit 1982

Spätestens bei den Maschinen und Fahrzeugen für die Entsorgung, den Transport und die Verwertung von Klärschlämmen war die Runde beim wichtigsten Thema des Tages angekommen, dem Klärschlamm. Immerhin liefern wir bereits seit unserer Betriebsgründung 1982 bei den Neumünsteraner Klärwerken Klärschlamm aus Neumünsteraner Kläranlagen sowie vieler Gemeinden um Neumünster herum an.

Blunk lebt Klärschlammoptimierung intensiv mit

Die gesamte Entwicklung und Optimierung der Entsorgung und Verwertung des Klärschlamms haben wir damit von Anfang an nicht nur „intensiv mitgelebt“. Blunktypisch konnten wir auch an manch´ zukunftsfähiger Lösung mitwirken und uns selbst dabei immer weiter zum zertifizierten und anerkannten Fachbetrieb für Entsorgung in diesem Feld entwickeln.

Die gesetzliche Düngeverordnung aus der Sicht der Praktiker

Nach der Besichtigung des Betriebes legte unser Kollege Sebastian Rohweder, Blunk-Fachberater Umwelt, am runden Tisch die aktuelle Situation der landwirtschaftlichen Klärschlamm-Verwertung dar. So erfuhren Herr Dr. Tauras und Herr Kühl direkt aus der Praxis allerhand Wissenwertes u.a. über die neuen gesetzlichen Bestimmungen der Düngeverordnung (DüV).
Bei dieser Gelegenheit wurde auch die seit Jahren bewährt-gute Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen der Stadt Neumünster und des Klärwerks noch einmal hervorgehoben.

Telemetrie für die Stadt Neumünster

Im Anschluss stellte unser Kollege Philipp Staritz, Blunk-Fachberater Agrar & Telemetrie, die Telemetrie bei uns vor, auch dies am praktischen Beispiel des Auftrages der Stadt Neumünster. So konnten die Gäste anhand der telemetrischen Aufzeichnungen genau sehen, dass gerade Klärschlamm aus Neumünster abgefahren worden war:
Die Echtzeitkarte zeigte u.a. die genaue Fahrstrecke des Lkw mit dem geladenen Klärschlamm.

Entsorgungskreislauf exakt nachzuvollziehen

Die Möglichkeiten der Telemetrie-Technik im Agrar- und Umweltbereich einmal live selbst erleben zu können, entlockte dem technischen Fachdienstleiter promt den Kommentar:“ Super, genau richtig, über diese Strecke sollte der Transport laufen – nicht durch das Wohngebiet!“
Als dann über weitere unserer digitalen Karten auch noch der gesamte Entsorgungskreislauf ganz genau nachzuvollziehen war, also exakt was, wann, wie viel, wohin von uns transportiert und ausgebracht wurde, war das einhellige Fazit:

„Durch die im Detail praktisch vorgestellten Nachweise zum gesamten Verwertungsablauf und die Digitalisierung fühle man sich mit uns als Entsorgungs-Partner nun wirklich sicher!“ Für diese Anerkennung unserer Leistung bedankten wir uns promt auf ganz eigene Art:

Oberbürgermeister auf einem Blunk-Schlepper

Blunk Oberbürgermeister Neumünster

Zum Abschluss seines Besuches bei uns merkte Dr. Tauras noch an, mit einem so großen Unternehmen auf dem Lande mit so viel angewandter Technik hätte er nicht gerechnet, es hätte alle Erwartungen übertroffen!

Abschied vom „Ausflug aufs Land“

Mit vielfältigen Eindrücken, Erkenntnissen, offensichtlich dem guten Gefühl, einen modernen, verlässlichen Partner zu haben, und ausgestattet mit unserer neuen Blunkmappe samt Klärschlamm- und Umweltfolder für Städte, Kommunen und Gewerbe verabschiedeten sich unsere Gäste von ihrem „Ausflug aufs Land“.

 

 

 

Pilotprojekt zur GPS- und NIRS-unterstützten Wirtschaftsdüngerausbringung

Dokumentation "Pilot-Projekt zur Umsetzung eines Praxisvorhabens zur GPS- und NIRS-unterstützten Wirtschaftsdüngerausbringung"

Das Land Schleswig-Holstein untersucht – gemeinsam mit einem Ingenieurbüro und Blunk – in einem Pilot-Projekt die Möglichkeiten der GPS- und NIRS-unterstützten Wirtschaftsdüngerausbringung.

Der Hintergrund: GPS- und NIRS-unterstützte Wirtschaftsdüngerausbringung

Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Schleswig-Holstein (MELUND) startete im Frühjahr 2017 gemeinsam mit verschiedenen Partnern ein „Pilot-Projekt zur Umsetzung eines Praxisvorhabens zur GPS- und NIRS-unterstützten Wirtschaftsdüngerausbringung“. In einem zweijährigen Testlauf soll damit die in der Landwirtschaft bisher noch nicht verbreitete NIRS-Technik eingesetzt und getestet werden.

Das Anliegen hinter dem Pilot-Projekt ist, die Technik zukünftig verstärkt in die landwirtschaftliche Praxis zu integrieren und so eine gewässerschonende und nachhaltige Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen zu unterstützen.

NIRS – eine infrarot-gestützte Analysetechnik

Die Abkürzung NIRS steht für „Nah-Infrarot-Spectographie“. Das auch NIR-Spektroskopie“ genannte Verfahren ist eine physikalische Analysetechnik. Diese basiert auf der  Spektroskopie im Bereich des kurzwelligen Infrarotlichts (vgl. de.wikipedia.org, 12.09.2018).

NIRS in der Analyse von Lebensmitteln und Futter

Das auf NIRS basierende Analyseverfahren eignet sich ideal zur Bestimmung des Wassergehaltes in Produkten. Anwendung findet die Analysetechnik zum Beispiel bereits bei Qualitätsanalysen landwirtschaftlicher Produkte wie Getreide, Mehl, Milch, Ölfrüchten und Futtermitteln. Hier wird nicht nur der Wassergehalt und die Feuchte sondern auch die Gehalte von Proteinen und Rohfaser bestimmt.


NIRS in der Ausbringung von Wirtschaftsdünger

Mit dem Pilot-Projekt zur Umsetzung eines Praxisvorhabens zur GPS- und NIRS-unterstützten Wirtschaftsdüngerausbringung wird NIRS nun auch in der Ausbringung von Gülle (Schweinegülle und Rindergülle) sowie Gärresten aus Biogasanlagen getestet. Mit NIRS sollen dabei die Inhaltsstoffe Stickstoff, Phosphat und Kalium (N, P, K) in Gülle und Gärsubstrat exakt bestimmt werden.

Ziel: die Nährstoffeffizienz weiter verbessern

Das eigentliche Ziel der Partner hinter dem Pilot-Projekt ist jedoch, eine noch schlaggenauere pflanzenbedarfsgerechte Ausbringung von Wirtschaftsdünger zu erreichen und die jeweilige Nährstoffeffizienz noch weiter zu erhöhen.
Durch die Genauigkeit des Messverfahrens könnte zum einen wertvoller Mineraldünger eingespart werden. Zum anderen werden durch die exakte Dosierung die Nährstoffausträge in das Grundwasser verringert.


Blunk als Projekt-Partner aus der Praxis

Wie schon im Projekt Baltic Slurry Acification übernahmen wir 2017 als erfahrener Agrar- und Umweltdienstleister den praktischen Part in diesem Zweijahres-Pilot-Projekt zu NIRS.

Dokumentation "Pilot-Projekt zur Umsetzung eines Praxisvorhabens zur GPS- und NIRS-unterstützten Wirtschaftsdüngerausbringung"

Für die Versuchsreihe fanden wir zunächst vier Testbetriebe, die sich mit ihren Flächen an den Testreihen beteiligen.  Außerdem wurde einer unser Holmer Gülle Selbstfahrer aus dem Blunk Maschinenpark zusätzlich mit der NIRS Technik ausgerüstet.

Einsatz des NIRS bei der Ausbringung von organischem Dünger

Mit unserem „NIRS-Holmer“ brachten wir 2017 und 2018 Wirtschaftdünger auf verschiedenen Versuchsflächen der Testbetriebe aus:

  • auf Grünland
  • auf Acker: Raps und Mais und
  • mit Schleppschlauch im Getreide (nur GPS-Auswertung)

Leider spielte das Wetter nicht so gut mit, so dass die diesjährig geplante letzte Ausbringung auf Grünland nicht erfolgen konnte.

Analyse der Inhaltsstoffe mit NIRS  – und im Labor

Die Messung der Inhaltsstoffe mit der eingebauten NIRS-Technik erfolgte vor jeder Ausbringung jeweils bereits beim Befüllen des Holmers mit dem organischen Dünger.

Zum Vergleich der Messdaten wuden von dem Ingenieurdienst INGUS parallel jeweils Proben bei jeder Ausbringung gezogen, entweder im Güllelager oder am Bypass-System am Güllefass.

Diese wurden einem Analyse-Labor zur Bestimmung der Inhaltsstoffe gegeben. Die aus beiden Verfahren (NIRS-Technik und Laboranalyse) erfassten Daten werden ausgewertet und verglichen.

Dokumentation "Pilot-Projekt zur Umsetzung eines Praxisvorhabens zur GPS- und NIRS-unterstützten Wirtschaftsdüngerausbringung"

Erste Erkenntnisse des Blunk-Teams

Unser Kollege Philipp Staritz, Fachberater  u.a. für Telemetrie, fasst unsere bisher gemachten Erfahrungen mit NIRS zusammen:

  1. Zum einen sieht es so aus, als würde die kontinuierliche NIRS-Analyse viel genauere Daten liefern als die punktuelle Labor-Analyse. Genaueres wird der Abschlussbericht zeigen. Aber für die exakte Erstellung der Nährstoffbilanzen wären diese exakteren Daten ideal.
  2. Zum anderen ist diese Messtechnik nun im zweiten Jahr auch so weit entwickelt, dass die Daten nicht nur digital erfasst werden, sondern auch direkt übertragen. Wie auch andere Maschinendaten ließen sich die Messwerte kabellos ins Büro senden. Damit können wir diese unseren Kunden direkt und zeitnah zur Verfügung stellen.
  3. So verfügen die Landwirte zu jeder Zeit über genaue digitale Aufzeichnungen über die auf ihren Schlägen ausgebrachten Nährstoffe. Das könnte ihnen bei Bedarf nicht nur den Nachweis erleichtern, sondern auch die Sicherheit geben, ihrer Verantwortung für umweltschonendes Düngen nachgekommen zu sein.

Abschluss des Pilot-Projektes

Ende 2018 soll das Pilot-Projekt abgeschlossen sein. Dann wird ein Abschlussbericht erstellt. Selbstverständlich werden Sie hier unter Aktuelles dann die Testergebnisse auch nachlesen können.

Fotos: INGUS Ingenieurdienst Umweltsteuerung GmbH

 

 

Zur Ernte von Mais und Seegras: aus den Blunk-Standorten

Impressionen aus der laufenden Saison 2018: Während das Strand-Team des Dienstleisters Blunk regelmäßig für saubere Ostsee-Strände sorgt, sind die Blunk-Teams andernorts vollends mit der Maisernte beschäftigt.

Berichte und Bilder aus den fünf Blunk-Standorten

Wir haben an den fünf Standorten der Blunk-Gruppe einmal nachgefragt, was gerade läuft. Kurz darauf gingen in der Redaktion erste Berichte und Bilder ein.


Blunk-Holtsee: Vom Seegras zum Mais

„Was macht denn bei Euch die Ernte?“ fragten wir in Holtsee nach. „Das läuft super, alles immer schön frisch und sauber!“ Der Kollege lacht durchs Telefon: „Statt Gras-Ernte kann man bei uns ja fast eher von „Seegras-Ernte“ sprechen. Um das zu verstehen, muss man wissen, dass das Holtsee-Team kontinuierlich einem besonderen Auftrag an den Stränden der Ostsee nachgeht:

Je nachdem, wieviel Seegras Wind und Wetter angespült haben, rückt das Team immer mal wieder zur Strandsäuberung aus – oft auch schon im Morgengrauen. Vor Ort auf dem Sand angekommen, laden die Kollegen dann das angespülte Seegras auf. Anschließend fahren sie es ab und bringen es zu einem Lagerplatz.
Dort wird das angeschwemmte Gras gesammelt und eine Probe daraus zur Analyse genommen. Entspricht das Schwemmgut den Vorgaben, wird es später als natürlicher Dünger auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht.

Die Urlauber und Einheimischen sind an der Verwertung allerdings weniger interessiert, sie freuen sich einfach immer aufs Neue über einen schön sauberen Ostseestrand!

Aktuell zur Maisernte

Für die Ernte-Teams in Holtsee beginnt dieser Tage jetzt die reguläre Mais-Erntezeit. Denn oberhalb des Nord-Ostsee-Kanals sehen die Mais-Bestände relativ normal aus. Da es in den nördlichen Landesteilen mehr geregnet hat, ist der Mais hier im Schnitt gut und hoch gewachsen. Die Kolben sind jetzt fertig ausgebildet und abgereift. Das Ernte-Team Holtsee kann nun richtig loslegen mit der Mais-Ernte 2018!

Drei Hektar Mais noch gerade vor Sturm gerettet

Dabei hatten die Holtseer bereits Anfang August ihren ersten Maiseinsatz. Für die Region angesagter Starkregen und Sturm drohte einen dünnen Bestand mit erstgedrilltem Mais auf einem Sandberg hinzulegen. Wie verheerend die Folgen eines kräftigen Regensturms für den Maisbestand sein können, war allen Beteiligten sofort klar.

Das Holtseeer Blunk-Team startete deshalb spontan einen Rettungseinsatz. Im Nu wurde der Häcksler umgerüstet. Schon eine halbe Stunde später waren die Kollegen mit ihren Maschinen vor Ort und begannen mit der Mais-Ernte. Und, fragten wir aus der Redaktion nach, habt Ihr Euer Ziel erreicht? „Na klar,“ klang es aus dem Hörer, „alles gut gegangen, drei Hektar Mais noch so gerade eben vor Sturm und Regenguss gerettet!“

Maisernte bei Blunk in Rendswühren

Aufgrund der Dürre wurden in Rendswühren bereits seit Ende Juli ca. 15% der gesamt zu häckselnden Fläche notgedrungen gehäckselt. Dabei ging es für die schleswig-holsteinischen Kollegen vor allem darum, für die Kunden im südlichen Landesteil zu retten, was zu retten war.

Dispo hatte keine Freude am Nothäckseln

„Schrecklich, das mochte man eigentlich gar nicht disponieren!“ bemerkt Tanja Senkbeil, Disponentin am Standort Rendswühren. „Das war wirklich traurig mitanzusehen. Aber jener Mais musste gehäckselt werden, sonst hätten die Landwirte gar nichts mehr davon gehabt. Dabei ist das daraus gewonnene Futter noch nicht einmal so energiereich wie es sein sollte.

Einsatzpläne nach Wettervorhersage

Und für uns hier in der Einsatzleitung war nichts richtig planbar. Immer hing nur die eine Frage in der Luft: Kommt noch Regen? Die Witterungsfrage verursachte noch mehr Unsicherheit als bei der Maisernte 2017. Da hatten wir ja mit dem anderen Extrem, der andauernden Nässe und Land-unter zu kämpfen.“

Maisernte 2018 noch früher als 2017 und 2016

Die Kollegin in der Dispo Rendswühren fügt zuversichtlich an: „Aber jetzt beginnt für uns hier langsam der Hauptteil der Maisernte. Dabei sind wir vier Wochen früher dran als im letzten Jahr – und im Vergleich zu 2016 sogar sechs bis acht Wochen früher!“

Auf den Flächen: niedrigerer Mais in Wellenform

„Allerdings sind die Mais-Kolben in diesem Jahr nicht so gut ausgebildet“, erklärt uns Tanja Senkbeil noch. „Die Bestände sind wesentlich niedriger als sonst. In den Flächen finden wir häufig nebeneinander sehr unterschiedliche Höhen vor, von 0,50 bis 2,30 Metern.
Die Häckslerfahrer finden daher vor Ort nicht, wie sonst üblich, durchgängig hochgewachsene Mais-Wände vor, sondern eher Mais-Wellen. Das wirkt sich unweigerlich auf die Erträge aus. Wir rechnen mit deutlichen Ertragseinbußen“.

Maisernte bei Blunk in Lalendorf

2017 starteten die Lalendorfer Ernte-Teams mit Abschluss der Strohernte direkt in die Maisernte. Die Ernte-Teams begannen, wie sie uns berichteten, bereits in diesen Tagen mit der Maisernte in Mecklenburg-Vorpommern, insgesamt vier Wochen früher als 2017.

Deutliche Dürreschäden, wenn auch weniger verheerend

Insgesamt erwarten die Lalendorfer für ihre Region im Mais nicht ganz so schlimme Dürre-Schäden wie in Schleswig-Holstein zu befürchten sind. Allerdings sind auch hier die Bestände niedriger gewachsen. Mit spürbaren Mindererträgen ist zu rechnen. Aber Genaues wird man erst wissen, wenn die Ernte komplett eingefahren ist.

Jetzt heißt es für die Ernte-Teams in Lalendorf erst einmal: Alle Kraft voraus für die Maisernte 2018!

Maisernte bei Blunk in Ivenack

Das Ernte-Team in Ivenack ist, wie wir hören, schon mittendrin in der Maisernte. Für einen ausführlichen Bericht ist gerade keine Zeit. Nur eines konnten uns die Ivenacker Kollegen schon sagen: Zu erwarten sind auch hier Ertragseinbußen gegenüber dem Vorjahr!

Maisernte bei Blunk in Vahldorf

Für die Ernte-Teams am Blunk Standort Vahldorf in Sachsen-Anhalt dagegen neigt sich die Mais-Ernte schon dem Ende zu. Die Häckslerfahrer vor Ort berichten: „Wir haben Mitte August – vier Wochen früher als sonst – bereits angefangen zu häckseln. Jetzt sind wir schon fast durch damit!“

Erstes Fazit

Der Mais ist zur Zeit an allen Blunk-Standorten Hauptthema – und das sowohl für die Kollegen in den Ernte-Teams und den Einsatzleitungen als auch für die Blunk-Fachberater.

Dabei sind sich alle einig: Die Mais-Erträge werden dieses Jahr im Norden deutlich geringer als im Vorjahr ausfallen. Die Dürrefolgen in den Maisanbauregionen haben allerdings jeweils unterschiedliche Ausmaße: Je nach Standort sind wegen der langen Trockenheit schlechtere oder sehr viel schlechtere Ergebnisse zu erwarten.