Aus Höpken wird Blunk: Team Rastede seit 1.1. am Start
Im Juni 2025 war in Rastede kein Raum für langes Fackeln: drei Tage Erntefenster, 1.700 Hektar Gras, volle Schlagzahl.
Das Lohnunternehmen Höpken stemmte den Einsatz – unterstützt von fünf unserer Maschinenführer mit zwei Walzschleppern, zwei Tridem-Wagen und einer Presse aus dem Blunk-Maschinenpark. Alles lief locker durch, ohne Stillstand, ohne Diskussion.
Genau diese Kombination aus eingespieltem Team und Schlagkraft von Blunk ist seit dem 01.01.2026 der neue Alltag im Ammerland.
Denn aus dem Lohnunternehmen Höpken wurde offiziell der Blunk-Standort Rastede: mit demselben engagierten Team und derselben Bodenhaftung – aber mit der Struktur und Schlagkraft eines Full-Liner-Dienstleisters.
Wer in der Grünland- und Maisregion in Niedersachsen wirtschaftet, bekommt damit einen bekannten Partner mit einem großen Maschinen- und Mannschaftspool hinter sich.
Gewachsenes Lohnunternehmen mit viel Erfahrung
Der neue Blunk-Standort Rastede fußt auf einem in 40 Jahren gewachsenen Familienbetrieb: dem Lohnunternehmen Hans-Hinrich Höpken.
Ursprünglich war Höpken eine klassische landwirtschaftliche Hofstelle. Hans-Hinrich Höpken, zunächst noch bei einem Anbieter von Nutzfahrzeug-Bauteilen beschäftigt, stellte Mitarbeiter für das Lohnunternehmen ein, das mehr und mehr wuchs.
1990 wurde der Betrieb in eine GmbH umgewandelt. Seitdem betrieb die Familie auf dem Hof sowohl ihre eigene Landwirtschaft als auch das Lohnunternehmen Höpken mit einem wachsenden, rund 35 Köpfe starken Team.
Bisherige Leistungsschwerpunkte
Der Standort Rastede liegt mitten in einer ausgeprägten Grünland- und Milchviehregion. Viele Kunden liefern an die Molkerei Ammerland. Entsprechend stark ist das Team im Grasgeschäft.
Leistungen in Gras & Mais, Mulchen, Baggern, Auswässern
Bis zu sechs Grasschnitte im Jahr inklusive aller dazugehörigen Arbeiten werden übernommen – vom Grünlandumbruch und Düngen über Mähen, Schwaden und Silieren bis hin zum Abtransport und Silo walzen.
Dazu kommen die Maisernte sowie kommunale Leistungen wie Mulchen, Gräben baggern und – geografisch bedingt – spezielle Aufträge auf den Moorflächen in der Region.
Eingespielt und stresserprobt: Team Rastede
Die Geschicke des Lohnunternehmens lenkte zunächst Gründer Hans-Hinrich Höpken (67). Seit ihrem Einstieg ins Familienunternehmen 2018 verantwortete Tochter Alke Höpken immer mehr Bereiche des Geschäfts.
Mit der Familie Höpken zusammen ist über Jahrzehnte eine Mannschaft gewachsen, die enge Erntefenster, unterschiedliche Böden und volle Saisonspitzen gewohnt ist. Genau dieses eingespielte Team bildet mit den bekannten Gesichtern vor Ort seit dem 01.01.2026 das Rückgrat des neuen Blunk-Standorts Rastede.
Das Herz des Teams Rastede: Alke Höpken
Alke Höpken kennt den Betrieb von klein auf. Sie studierte in den Niederlanden Betriebswirtschaft – straff in drei Jahren, mit halbjährigen Praktikum in Kapstadt (Südafrika) und einem Studiensemester in Cambridge (Großbritannien).
Im Süden hat sie hautnah miterlebt, was passiert, wenn ökonomische, soziale und ökologische Systeme aus dem Gleichgewicht geraten.
Landwirtschaft ist der Hebel für Veränderung
In ihrer Abschlussarbeit „Triple bottom line: socials, economy and ecology in balance“ nahm sie die Einflussgrößen dieses Gleichgewichts genauer unter die Lupe und zog den Schluss: „Veränderung beginnt in der Urproduktion, die Landwirtschaft ist der Hebel für Veränderung.“
Die studierte Betriebswirtin erinnert sich: „Damals hab ich mir überlegt: Mit Landwirtschaft kenne ich mich aus. Hier kann ich was bewegen. Deshalb hab ich mich 2018 nach meinem Studium entschlossen, in der Landwirtschaft zu arbeiten.“
2. Generation im Familienbetrieb
Zurück in der Heimat stieg sie in den elterlichen Lohnbetrieb ein. In den folgenden Jahren übernahm die heute 32-jährige unter anderem die Hauptverantwortung im Familienbetrieb – mit zahlreichen Mitarbeitenden & Aushilfen, Saisonspitzen und engen Zeitfenstern. Da könnte der Tag auch gut mindestens 48 Stunden haben.
Besser arbeiten im Team
Alke Höpken beschreibt sich selbst als ausgesprochene Teamplayerin. Ihr war schon lange klar: Wenn ihr Vater sich aus dem Lohnunternehmen zurückzieht, möchte sie nicht allein für alle Bereiche zuständig sein, sondern auf Augenhöhe in einem Team mit anderen zusammenarbeiten. So begann sie frühzeitig, die Weichen zu stellen.
Wie wurde LU Höpken ein Teil der Blunk-Gruppe?
Der Weg zur Blunk-Gruppe ist kein Zufall. Alke Höpken absolvierte über Jahre bewusst in größeren Lohnunternehmen Praktika. Sie erklärt: „Ich wollte gern erfahren, wie andere Betriebe ihre Strukturen, Personal und Technik organisieren. Bei Blunk am Stammsitz in Rendswühren konnte ich während eines solchen Praktikums wertvolle Einblicke gewinnen. Interessant war dabei für mich auch zu festzustellen, wie viele Übereinstimmungen es zwischen unserem Familienbetrieb und dem Familienbetrieb Blunk gibt. Das passte!“
Idee entwickelte sich in einem Gespräch
Der Kontakt von Alke Höpken zu Blunk und insbesondere zu Agrar-Vertriebsleiter Philipp Staritz bestand aber schon viel länger, genau genommen seit 2009. Alke Höpken erinnert sich: „Damals hatte Philipp Staritz noch bei uns gearbeitet. Das ist lange her, aber seitdem sind wir immer lose in Kontakt geblieben. Irgendwann entwickelte sich in einem Gespräch die Idee, unseren Betrieb mit in die Blunk-Gruppe zu integrieren. Diese Idee wurde dann immer konkreter.“
Heiße Praxisprobe für die Teams Höpken und Blunk
Im Juni 2025 folgte für die Teams Höpken und Blunk dann unvermittelt die Praxisprobe. Nach einem wetterbedingt „ruhigen“ Mai kam im Juni der Härtetest. Alke Höpken bringt die Herausforderung auf den Punkt: „Endlich trockenes Wetter, 1.700 Hektar Gras ernten, in nur drei Tagen!“
Absprachen und Umsetzung mit Blunk klappten sofort und reibungslos: Höpken stellte das Kernteam, Blunk dazu zur Verstärkung fünf Maschinenführer mit zwei Walzschleppern, zwei Tridem-Wagen und einer Presse.
Die Zusammenarbeit lief von Anfang an glatt, ohne Reibungsverluste. „Für mich war, neben dem Ernteerfolg, das Beste, mitzuerleben wie sich unser Team und die Strukturen von Blunk ergänzen. Das hat mich sehr zuversichtlich gemacht“, erklärt Alke Höpken.
Übernahme durch Blunk zum 1.1.2026
Für sie persönlich ist die Übernahme am 1.1.2026 ein Schritt in Richtung Stabilität und Entlastung. „Wir hatten zum Beispiel nie Zeit, eine zweite Führungsebene aufzubauen, aber Kunden und Aufträge wurden immer mehr“, sagt sie. „Für das Wachstum braucht man mehr Schultern – und die bekommen wir jetzt mit Blunk.“
Als Teil der Blunk-Gruppe erwartet sie klarere Strukturen, eine breitere fachliche Basis und mehr Raum für die Weiterentwicklung der Leistungen. Anfang Februar wird das Team Rastede durch einen Kunden-Fachberater für Agrar und Umwelt verstärkt – für Alke Höpken ein wichtiges Plus.
Wie steht das Rasteder Team zu den Veränderungen?
Für das Team ändert sich weniger, als man auf den ersten Blick denkt – nur einiges im Hintergrund.
Das Team des bisherigen Lohnunternehmens Höpken arbeitet vor Ort unter dem Namen Blunk weiter: Alle Mitarbeitenden einschließlich der Saisonkräfte wechseln mit zur Blunk-Gruppe. Das sorgt für Beständigkeit und Sicherheit für alle, auch für die Kunden.
Was die Kunden in der Region erwarten können
Für die Kunden in der Region bleibt Alke Höpken erste Ansprechpartnerin in der Disposition. Flächen, Betriebe, Besonderheiten – all das kennen sie und ihr Team seit Jahren. Neu dazu kommt ein Fachberater Agrar mit zusätzlichem Know-how für die fachliche Beratung der Agrar-Kunden.
Breites Dienstleistungsportfolio & Bewirtschaftungspakete
Alke Höpken freut sich: „Damit können wir jetzt von Rastede aus mehr für unsere Kunden tun, zum Beispiel die seit einiger Zeit nachgefragten kompletten Bewirtschaftungspakete schnüren.
Gerade in schwierigen Zeiten setzen die Landwirte darauf, dass wir sie stabil unterstützen und möglichst alles aus einer Hand anbieten können. Ich freue mich da schon sehr drauf: Als Teil der Blunk-Gruppe werden wir von Rastede aus die gesamte Bandbreite von Agrar-Dienstleistungen abdecken können – und darüber hinaus sehr viel außer-landwirtschaftliches Know-how.“
Blick nach vorn: Zukunft des Standorts Rastede
Wenn Alke Höpken in die Zukunft schaut, sieht sie den neuen Blunk-Standort Rastede als ausgewachsenen Full-Liner-Dienstleistungsstandort in Niedersachsen.
„Im Prinzip werden wir für unsere Kunden arbeiten wie bisher, aber mit mehr Schlagkraft, einem breiteren Portfolio und als ein Dienstleister, der ohne Weiteres auch größere Pakete aus einer Hand organisieren kann“, schließt Alke Höpken.
Ihre Ansprechpartner
am neuen Blunk-Standort Rastede
Seit dem 01.01.2026 ist der neue Blunk-Standort Rastede offiziell am Start – mit dem bekannten Team Höpken als Team Rastede in der Blunk-Gruppe.
Für Betriebe in der Milchvieh- und Grünlandregion rund um Rastede, im Ammerland nahe dem Jadebusen und in Niedersachsen:
Wer Grasschnitt, Maisernte, Bewirtschaftungspakete oder Spezialaufgaben wie z.B. Moor- und Baggerarbeiten zuverlässig und schlagkräftig umgesetzt haben möchte, findet im Blunk-Team Rastede den passenden Ansprechpartner.





